Asiatische Hornisse: Gefahr für Bienen und Mensch
19.05.2026
Seit ihrer ersten Sichtung im Jahr 2017 breitet sich die Asiatische Hornisse in der Schweiz rasant aus. Die invasive Art bedroht unsere heimische Insektenwelt, insbesondere wichtige Bestäuber wie Wildbienen und Honigbienen, und gefährdet damit die Artenvielfalt.
Auch im Siedlungsraum ist Vorsicht geboten: Im Frühling baut die Asiatische Hornisse ihre ersten Nester häufig in Hecken, unter Dachvorsprüngen, in Nistkästen oder auf Spielplätzen. Werden diese versehentlich gestört, verteidigen die Tiere ihr Nest aggressiv. Halten Sie deshalb mindestens fünf Meter Abstand und versuchen Sie niemals, ein Nest selbst zu entfernen.
Der ungebetene Gast beeinflusst auch die Landwirtschaft negativ: Die Asiatische Hornisse verursacht zunehmend Schäden im Obstbau, insbesondere im Spätsommer, wenn sie reife Früchte wie Weintrauben, Äpfel, Birnen und Beeren anfrisst und den süssen Saft aufsaugt.
Damit die Ausbreitung eingedämmt und Nester frühzeitig entfernt werden können, sind Sichtungsmeldungen besonders wichtig. Beobachtungen können mit Foto oder Video unter www.asiatischehornisse.ch gemeldet werden.
Die Asiatische Hornisse erkennt man am dunklen Hinterleib mit feinen gelben Streifen sowie an den gelben Beinenden. Die einheimische Europäische Hornisse ist hingegen deutlich rotbrauner gefärbt.
Zur Bekämpfung der invasiven Art unterstützt die Stiftung für die Bienen die Sensibilisierung und Ausbildung von Nestsuchern. Mit einer Spende helfen Sie mit, diese Arbeit und den Schutz der Artenvielfalt zu sichern.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Ihre Aufmerksamkeit zum Schutz von Mensch und Natur.